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17. April 2021 - Presse

Wohnungsumbau braucht neue Perspektiven

Die Stadt Forst (Lausitz) hat hunderte freie Wohnungen. Dies ist vor allem eine finanzielle Belastung für die Forster Wohnungsbaugesellschaft (FWG). Die Corona-Pandemie hat jedoch neben seinen zahlreichen negativen Seiten auch positive Nebeneffekte, die auch der Stadt Forst (Lausitz) zugute kommen können.

„Unsere Heimatstadt erlebt sowohl mit der Corona-Pandemie als auch dem Strukturwandel große Herausforderungen. Jedoch erleben wir im Bereich des Arbeitens und somit des Wohnens neue Möglichkeiten. Bürogebäude in den Innenstädten der Metropolen sind weniger gefragt und die Menschen arbeiten immer mehr von Zuhause aus. Aus diesen Gründen brauchen wir neben schnelles Internet auch neue Wohnmodelle. Unsere städtischen Wohnungen brauchen separate Arbeitszimmer und sogenannte Co-Working-Spaces, die von den Mietern genutzt werden können. Die Menschen wollen oft von zu Hause aus arbeiten, aber nicht am heimischen Küchentisch, sondern in abgetrennten Arbeitszimmern. Die Bereitstellung derer zum Beispiel in einer Nachbarwohnung wäre ein großer Standortvorteil“, so Jeff Staudacher, Ortsvorsitzender FDP Forst-Döbern.

„Da der Bund an einer gesetzlichen Regelung für die steuerliche Absetzbarkeit dieser Räumlichkeiten für die Nutzer arbeitet, müssen wir als Kommune schnell reagieren und die ersten in der Region sein, die solch neue Wohnungen samt Arbeitszimmern anbietet, damit möglichst viele Menschen nach Forst ziehen und den Leerstand beenden“, so Staudacher weiter.